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Stadt Offenbach

Entlaufene Tiere, Trunkenheit und zwei Messerangriffe beschäftigten die Stadtpolizei im März

12.04.2024 – Die Stadtpolizei berichtet auf dem städtischen Internetauftritt wöchentlich über ihre Einsätze. Darüber hinaus wird sie einmal im Monat über den Presse-Newsletter einen kurzen Überblick über die Einsätze im vorherigen Monat geben.

Ruhestörungen

Die Anzahl der gemeldeten Ruhestörungen lag im März im moderaten Bereich. Die Stadtpolizei musste an jedem Wochenende bei etwa 20 Ruhestörungen in Gaststätten, auf öffentlichen Plätzen oder in Privathaushalten eingreifen. Zum Vergleich: Aufgrund des guten Wetters Ende Februar musste sie an einem Wochenende 32 Mal einschreiten. Sehr häufig wurden die Stadtpolizistinnen und -polizisten zum Hafen, vor allem zur Walter-Spiller-Brücke gerufen. Hier mussten sie in der Woche vom 18. bis 25. März sogar fast täglich hinfahren und haben etliche Autofahrer von der Brücke verwiesen und viele Anzeigen verfasst.

Hilflose Personen

Immer wenn Bürgerinnen und Bürger Menschen antreffen, die einen hilfsbedürftigen Eindruck machen, ist die Stadtpolizei vor Ort, um zu helfen. Pro Woche waren das im März drei bis sieben Einsätze. Eine Spitze gab es in der Woche vom 26. Februar bis 3. März, hier half die Stadtpolizei 14 Personen. Darunter eine Person, die vorgab sich umbringen zu wollen sowie ein spärlich bekleideter und stark unterkühlter Mann. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Häufig waren die angetroffenen Personen aber nicht hilflos, sondern einfach nur betrunken.

Gefahrenabwehr und ordnungspolizeiliche Angelegenheiten

Die Einsätze rund um die Gefahrenabwehr haben die Stadtpolizistinnen und -polizisten im vergangenen Monat buchstäblich auf Trab gehalten. Sie mussten sich um entlaufene Ponys und Hunde sowie einen quicklebendigen Waschbären kümmern. Auch der angeblichen Sichtung eines Wolfs im Wiesengrund und Rumpenheim gingen sie nach, konnten dies aber nicht verifizieren. Wer einen Wolf sieht, kann dies beim Wolfszentrum Hessen unter https://wolfsmonitoring.hlnug.de/index.php/login (Öffnet in einem neuen Tab) melden. In den meisten Fällen handelt es sich nach Aussage des Sachgebiets Jagd beim Ordnungsamt und des Veterinäramts allerdings um einen größeren Hund.

Da seit dem 1. März die Brut- und Setzzeit gilt, musste die Stadtpolizei mehrfach einschreiten, da Bäume und Hecken nicht geschnitten werden dürfen und Hunde an der Leine zu führen sind.

Viele Gaststättenkontrollen standen im März auf der Tagesordnung, bei denen es insgesamt nur wenige Beanstandungen gab. Allerdings entdeckte die Stadtpolizei dabei nicht gemeldete Geldspielgeräte und beschlagnahmte diese. Bei der Kontrolle mehrerer Kioske stellte sie zudem viele Verstöße gegen die Dosenpfandpflicht fest.

Es gab viele Fahrzeugkontrollen, die ohne größere Zwischenfälle verliefen. Nur in der letzten Märzwoche kam es zu einer kurzen Verfolgungsjagd: Ein Autofahrer, der über mehrere rote Ampeln gefahren war, versuchte der Überprüfung durch die Stadtpolizei zu entfliehen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Auto und rammte mehrere geparkte Fahrzeuge. Er wurde schließlich verletzt aus seinem Auto geborgen und die Stadtpolizei musste einen im Motorraum entstandenen Brand löschen.

Ein „Geisterfahrer“, der einer Streife auf der falschen Spur entgegenfuhr, stoppte hingegen bereitwillig. Ein Alkoholtest ergab einen Promillewert von 1,52.

In der letzten Märzwoche gab es eine Großkontrolle zur Ladungssicherung und zum Transport von Gefahrgut, bei der an vielen Lastkraftwagen und Transportern verschiedene Mängel festgestellt und geahndet wurden.

Immer wieder melden aufmerksame Bürgerinnen und Bürger der Stadtpolizei illegale Müllablagerungen. Diese werden dann zügig entsorgt. Leider ist es nicht immer möglich, die Verursacher zu finden. Anfang März gelang das einer Streife, sie ertappte die Person auf frischer Tat. Müllablagerungen und erhebliche Verschmutzungen durch Kleinmüll werden mit Bußgeldern von mindestens 75 Euro geahndet. 

Auch in lebensbedrohlichen Situationen ist die Stadtpolizei sofort vor Ort. In der Woche vom 11. bis 17. März gab es gleich zwei Vorfälle: Ein Mann bedrohte in einem Frisörsalon einen Angestellten mit einem Messer. Er wurde durch die hinzugerufene Landespolizei widerstandslos festgenommen. Der andere Vorfall ereignete sich in der Rumpenheimer Straße, wo eine Person bei einem Streit ein Messer zog und eine Frau bedrohte. Eine Passantin rief die Polizei hinzu, Stadtpolizei und Landespolizei konnten schließlich den Angreifer stellen.

Die Stadtpolizei weist darauf hin, keine Smartphones oder Fahrräder auf der Straße zu kaufen. Anfang März erwies sich ein günstiges Smartphone-Angebot als Betrug. Der Käufer fand in der angeblichen Originalverpackung ein gefälschtes, billiges Gerät. Ein anderer Käufer erwarb von einem Unbekannten ein Fahrrad, das sich als gestohlen erwies.

Verkehr

In der Woche vom 11. bis 17. März legten der technische Verkehrsdienst und die Verkehrspolizei einen Schwerpunkt auf Geschwindigkeitskontrollen und stellten an 43 Orten mobile Messgeräte auf. Es gab 565 Verstöße und damit die höchste Anzahl an Bußgeldern für Geschwindigkeitsüberschreitungen im März. In den anderen Wochen lag sie zwischen 203 und 284.

Verwarnungen wegen Falschparken oder anderer Verkehrsverstöße erhielten pro Woche zwischen 1.449 und 2.822 Fahrzeughalter.

Die meisten Fälle von erheblichen Verkehrsstörungen, dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche und durch Unberechtigte zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze, gab es mit 54 Fällen ebenfalls in der Woche vom 11. bis 17. März. In den anderen Wochen waren es im Schnitt 39.

Fußstreife

Die Stadtpolizei war viele Stunden als Fußstreife in der Fußgängerzone mit den Schwerpunkten Hafengebiet, Komm Center Offenbach sowie den umliegenden Schulen unterwegs. Hier gingen einige Beschwerden ein.
Gut angenommen und gut sichtbar ist die Kooperationsstreife der Stadt- und der Landespolizei, die im Stadtgebiet sechs Stunden täglich gemeinsam unterwegs ist. Hier geht es darum, Präsenz zu zeigen und damit das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen, aber auch um gemeinsame Kontrollen von Gaststätten, Wegen und Plätzen.

Fundsachen

Zu den Schließzeiten des Fundbüros können Bürgerinnen und Bürger gefundene Wertgegenstände bei der Stadtwache in der Berliner Straße abgeben. Im März wurden insbesondere Handys, Bezahlkarten und Portemonnaies abgegeben. Bei Verlust kann man sich an fundbuerooffenbachde wenden. Eine schöne Geschichte ereignete sich Anfang März als ein ehrlicher Finder eine Tasche mit 1.810 Euro Bargeld bei der Stadtwache abgab. Die junge Frau, die die Tasche verloren hatte, freute sich sehr darüber und der Finder über seinen Finderlohn.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

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